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Arginin – ein multifunktioneller Allrounder und seine Auswirkungen auf Blutdruck und Potenz. Was sind die Nebenwirkungen und wie ist die Dosierung?

Bei Arginin handelt es sich um eine essentielle Aminosäure, die ein Bestandteil von Proteinen ist und die Ausschüttung von Wachstumshormonen fördert. Es enthält mit seinen vier unterschiedlichen Stickstoffgruppen erheblich mehr als andere Aminosäuren. Ferner besitzt Arginin einen begünstigenden Einfluss auf den Eiweiß – und Stoffwechsel und ist daher zum Fettaufbau optimal geeignet. So ist die Substanz auch für den Muskelaufbau bei intensivem und gezieltem Training verantwortlich und beeinflusst die Funktionen der Muskeln positiv. Doch längst finden die Produkte nicht mehr nur im Sport ihre Verwendung. Auch aus medizinischer Sicht und in puncto Gesundheitsförderung ist das Supplement mittlerweile in aller Munde.

Zahlreiche Möglichkeiten Arginin aufzunehmen

Arginin ist in zahlreichen Lebensmitteln enthalten und kann daneben auch als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. In der Nahrung ist die Aminosäure beispielhaft enthalten in

  • Nüssen
  • Kürbiskernen
  • Hülsenfrüchten
  • Thunfisch
  • Ölsaaten

Der Organismus des Körpers ist in der Lage, innerhalb des Stoffwechsel Arginin in ausreichender Form auf – und abzubauen. So ist bei normalen Prozessen des täglichen Lebens eine ausreichende Versorgung gewährt. Unter extremer körperlicher Belastung, die unter anderem bei intensivem Ausdauer – und Kraftsport entsteht, kann es zu jedoch schnell zu einer Unterversorgung kommen. Bei diesen übermäßigen Belastungen sind die Konzentrationen des Supplements in den Nahrungsmitteln nicht mehr ausreichend, um den Körper mit ausreichend mit der Substanz zu versorgen. Daher greifen zahlreiche Sportler zu Nahrungsergänzungsmitteln, um einen entsprechende Zufuhr von Arginin in konzentrierter Form zu ermöglichen. Daraus ergeben sich zahlreiche Vorteile für all diejenigen, die sportliche Höchstleistungen erbringen wie zum Beispiel

  • Schutz vor vorzeitiger Übersäuerung (durch basischen pH-Wert von Arginin)
  • Erhebliche körperliche Leistungssteigerungen
  • Begünstigung des Zuwachses von Muskelmasse (Ausschüttung von Hormonen)
  • Optimiertes Erreichen von Höchstleistungen

Arginin als Nahrungsergänzungsmittel kann in Form von Tabletten, Kapseln oder Pulver eingenommen werden.

Vielfältiger Nutzen in der Medizin

Auch in der Medizin hat der gesundheitsfördernde Allrounder seine Stärken bereits mehrfach unter Beweis gestellt. So ist es nachweislich erweisen, dass die Substanz vielfältige Wirkungen im Körper entfaltet, sich effektiv und positiv auf das Herz – Kreislauf – System auswirken und darüber hinaus auch als Blutdruck senkendes Präparat erfolgreich genutzt werden kann. Ein zu hoher Blutdruck, so haben medizinische Untersuchungen mehrfach bestätigt, kann schnell zu einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt führen. Auch andere Online Berichte belegen diese Wirkung der Substanz. Mehr dazu steht auf Profihantel.de.

Eine weitere, durchaus erfreuliche Wirkung der Aminosäure liegt in der Steigerung des Libido und der männlichen Potenz. Die bei Männern auftretende, spezielle Störung der Potenz (erektile Dysfunktion) kann somit konservativ behandelt werden. So ermöglicht Arginin neben der sportlichen und beruflichen Leistung auch eine optimale Aktivität im sexuellen Bereich und steigert so Lust und Lebensfreude beider Geschlechter.

Darüber hinaus finden L-Arginin Präparate auch bei der Bekämpfung von Diabetes vermehrt Anwendung. Ferner sorgen die Substanzen für eine Stärkung des Immunsystems, für gesunde Blutgefäße und bieten einen Schutz vor der schmerzhaften Arteriosklerose. Auch bei der Bekämpfung von Stress und Angsterkrankungen sowie bei Tinnitus hat sich die stickstoffhaltige Aminosäure als probates Mittel erwiesen.

Die richtige Dosierung

Bei der Einnahme von L – Arginin, insbesondere in Form durch Nahrungsergänzungspräparate, sollte auf eine optimale Dosierung geachtet werden. Je nach Grund der Anwendung gelten folgende Werte

  • 3000 bis 5000 mg täglich zur Immunstimulanz
  • 3000 mg (anfänglich ) bis 8000 mg jeden Tag zur Blutdrucksenkung
  • 3000 bis 5000 mg täglich bei erektiler Dysfunktion (im Bedarfsfall auch auf 10.000 mg steigern)
  • 1500 mg bis 2500 mg bei Diabetes am Tag
  • 5000 mg bis 10.000 mg täglich bei Arteriosklerose
  • Bis zu 10.000 mg (auf zwei Einheiten aufgeteilt) bei intensiven sportlichen Belastungen (Ausdauer- und Kraftsport)

Nebenwirkungen treten so gut wie nie auf. Sollte die Dosierung erheblich überschritten werden, kann es vereinzelt zu Beschwerden im Magen- Darmbereich kommen. (Durchfall, Reizung).


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