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Reisprotein im Test – Was sagt unsere Erfahrung. Reisprotein Vergleich.

Reisprotein ist ein Protein-Isolat.

Es ist neben Sojaprotein die vegane Alternative zum deutlich mehr verbreitetem Whey-Protein. Es hat eine Biologische Wertigkeit von 81, was immerhin höher ist als die von Casein.

Reisprotein wird hergestellt. indem brauner Reis mit Enzymen behandelt wird, die die Kohlenhydrate von den Proteinen trennen.

Das Isolat wird dann oft mit Aromen verfeinert und in Smoothies oder Fitness-Shakes beigemischt. In letzer Zeit wird das Reisprotein immer populärer – was hat es damit auf sich?

Reisprotein – wo kommt es her?

Ein Reiskorn ist aus 3 Elementen aufgebaut:

Der erste Teil ist das Nährgewebe, in welchem sehr viele Kohlenhydrate enthalten sind. Dieser Teil versorgt mit Kalorien.

Ein weiterer Teil des Reiskorns ist der Reiskeim – Wie der Name schon sagt, kann hieraus beim Keimen eine Pflanze entstehen.

Der dritte Teil der äußere Teil des Reiskorns, auch Reiskleie genannt. In ihr ist das von uns so begehrte Reisprotein enthalten.

Außerdem beinhalten Reiskleie und Keim auch einen nicht zu vernachlässigenden Anteil an Vitaminen, Mineralien und gesunden Fetten.

Sie ist also der eigentlich wertvolle Teil des Reises. Schade eigentlich, dass wir den Reis so oft ohne Kleie essen.

Geschmack und Zusammensetzung

Reisprotein hat einen deutlicheren Eigengeschmack als die meisten anderen Arten von Eiweißpulver.

Dieser wird auch nicht durch die beigemischten Aromen völlig überddekt, ähnlich wie bei Whey Hydrolysat, welches allerdings noch deutlich bitterer schmeckt als Reisprotein.

Der einzigartige Reisproteingeschmack wird sogar oft künstlichen Aromen vorgezogen.werden. Oft wird Reisprotein mit Erbsenproteinpulver vermengt.

Reisprotein ist reich an den schwefelhaltigen Aminosäuren Cystein und Methionin, enthält aber wenig Lysin. Erbsenprotein enthält dagegen wenig Cystein und Methionin, aber viel Lysin.

Die Kombination beider liefert daher ein optimales Aminosäurenprofil – vergleichbar zu Milchproteinen oder Eiproteinen, wird aber von Allergikern deutlich besser vertragen.

Der Geschmack des Erbsenproteins schwächt auch etwas den Eigengeschmack des Reisproteins ab.

Für wen ist Reisprotein geeignet?

Viele Sportler verwenden die gängigen Proteinsorten wie Molkeprotein, Sojaprotein oder Weizenprotein.

Viele sind aber auch verunsichert, weil sie oft allergisch gegen die Proteinpräparate reagieren. Dies ist auch keine Einbildung, denn auf diese Produkte reagieren manche nachweislich allergisch.

Für sie ist Reisprotein als Supplement ein Ausweg, denn es wird von Allergikern sehr gut vertragen.

Eine weitere denkbare Zielgruppe sind Veganer, diese greifen oft nur auf Sojaprotein zurück, welches allerdings oft nicht gut schmeckt und oft auch kritisiert wird.

Beim Kauf von Reisprotein muss beachtet werden, dass man ein gutes Produkt mit einem hohen Anteil an Eiweiß kauft, dass auch eine gewisse Qualität mitbringt.

Denn einige als Reisprotein bezeichnete Produkte haben einen sehr geringen Proteinanteil von bis zu unter 20%. Ein gutes Reisprotein kann 80% Eiweißanteil haben.

Welches Reisprotein?

Reisprotein ist natürlich ein bisschen teurer als zum Beispiel Whey-Protein.

Ich persönlich habe das SunWarrior Reisprotein schon gekauft und es schmeckt gut, die Inhaltsstoffe sind auch super.

Es erfüllt alle Kriterien, die ich oben genannt habe, wie zum Beispiel den hohen Proteinanteil.

Außerdem ist es glutenfrei. Auch die Kunden scheinen zufrieden zu sein, den amazon-Rezensionen nach zu urteilen.

Fazit Reisprotein Test

Alles in allem ist Reisprotein, vorallem mit Erbsenprotein vermischt, eine sehr gute Proteinquelle mit einem guten Aminosäureprofil.

Wer mal etwas anderes probieren möchte, auf Milchproteine allergisch reagiert, oder eine vegane Ernährung versuchen möchte, ist mit Reisprotein gut beraten.

Der Geschmack ist wie immer Geschmackssache, gefällt aber auch vielen.


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